Korrektur durch Excimerlaser

Die refraktive Chirurgie bewirkt eine dauerhafte Korrektur der Fehlsichtigkeit, indem sie die Brechkraft des Auges um einen bestimmten Betrag verändert.

Was ist ein Excimerlaser?

Der Excimerlaser arbeitet mit kaltem Licht (Wellenlänge 193 nm) und trägt mit einer hohen Genauigkeit Gewebe ab, wie unter den einzelnen Fehlsichtigkeiten beschrieben wurde.

 

 
 

Zur Zeit werden unsere Lasereingriffe auf dem

ZEISS MEL80 EXIMER

Laser durchgeführt

 

  • Die sehr kurze Ablationsdauer des MEL 80 ermöglicht eine hohe Behandlungsgeschwindigkeit und macht dadurch daVerfahren angenehmer für den Patienten.

  • Das Stroma liegt weniger lange frei, so dass die Visuserholung beschleunigt wird.

  • Sehr kleine Spotgröße von 0,7 mm ermöglicht feinste Korrekturen.

  • Zwei speziell optimierte Ablationsprofile zur Auswahl helfen Ihnen, hervorragende Ergebnisse zu erzielen.

  • Ein aktiver Eyetracker mit hervorragenden Feedback-Zeiten und eine ultraschnelle IR-Kamera, die Pupille und Limbus gleichzeitig erfasst, ermöglichen eine exakte Positionierung während der Laserbehandlung.

LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis)

Bei der LASEK-Methode wird zunächst das Hornhautepithel abgelöst und aufgerollt. Die Ablösung erfolgt in der Regel mit Alkohol. Dann erfolgt das Lasern z.B. mittels Excimer-Laser. Nach dem Lasern wird diese Zellschicht wieder zurück gerollt. Abschließend erfolgt eine Abdeckung mit einer therapeutischen Kontaktlinse.

LASIK (Laser In Situ Keratomileusis)

Die Methode der LASIK erfolgt in 3 Schritten, zunächst wird die Hornhautlamelle (Flap) präpariert.Anschließend wird mit einem feinen Instrument der Hornhautdeckel aufgeklappt. Mittels Schleifen der Hornhaut mit dem Excimer-Laser wird nun die Fehlsichtigkeit (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit bzw. die Hornhautverkrümmung) korrigiert. Abschließend erfolgt die Reposition des Hornhautdeckels. Die vordere Hornhautlamelle wird wieder zurückgeklappt. Sie saugt sich von selbst fest und verschließt die Hornhaut wieder. Eine Abdeckung mit einer Verbandslinse erfolgt abschließend.

PRK (Photorefraktive Keratektomie)

Bei der Methode PRK wird das Epithel, die oberste Hornhautschicht mit einem Hockeymesser abgeschabt. Danach erfolgt die Modellierung der Oberfläche mit dem Excimer-Laser. Dieser Vorgang bewirkt die Veränderung der Brechkraft an der Oberfläche.

Heilungsverlauf

Die Regeneration der obersten Hornhautschicht erfolgt innerhalb 3-4 Tagen. Ggf. treten nach dem Eingriff Reizungen oder Schmerzen auf, diese werden mit Medikamente oder einer therapeutischen Kontaktlinse gelindert.
Alle vorgenannten refraktiven Eingriffe heilen sehr schnell. Meist tritt unmittelbar nach dem Eingriff ein Tränen und Reiben des Auges auf und eine verschwommene Sehkraft. Aber bereits nach wenigen Stunden ist ein gutes Sehen möglich. Unterstützend werden in den ersten Wochen nach der Operation Augentropfen verordnet.
Bei der LASEK und LASIK sind in der Regel die Beschwerden geringer als bei PRK. Diese entstehen durch die komplette Entfernung des Hornhautepithels bei PRK.

Die Beseitigung von Fehlsichtigkeiten mittels refraktiver Chirurgie gehört nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung und wird im Rahmen von sog. IGeL-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen) auf Wunsch des Patienten durchgeführt und privat in Rechnung gestellt.