Crosslinking

UV-Crosslinking bei Keratokonus


Unter dem neu entwickelten Verfahren des "Crosslinking" versteht man eine "Quervernetzung", also mechanische Stabilisierung der Hornhaut, mittels  einer Kombination aus einem Vitamin B2-Abkömmlings (Riboflavin) und einer UV-Bestrahlung.

Beim Keratokonus kommt es zu einer Vorwölbung der zentralen Hornhaut, welche immer mehr zunehmen kann. Ziel des Crosslinking ist es diese Vorwölbung zu stabilisieren und somit die Erkrankung zum Stillstand zu bringen.

Das Verfahren des Crosslinking wird schon in vielen Bereichen wie Hals-Nasen-Ohren, Herzchirurgie oder Orthopädie seit Jahren eingesetzt, im Bereich der Hornhaut ist die Anwendung jedoch noch relativ neu. Deshalb ist es in diesem Bereich noch kein Standardverfahren, hat aber ein großes Potential sich hier als Standardmethode zu etablieren.

   

"Mit diesem neuen Verfahren ist eine deutliche Stabilisierung der Hornhaut möglich." 

 Dr. med. Dirk Wessely